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ACP Beraterausbildung

Grundlage der ACP-Ausbildung ist die Vereinbarung nach § 132 g Abs. 3 SGB V über Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase vom 13.12.2017 (Rahmenvereinbarung) und der Fragen-/Antworten-Katalog zur Umsetzung der Vereinbarung nach § 132 g Abs. 3 SGB V über Inhalte und Anforderungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase vom 13.12.2017 durch die Vereinbarungspartner nach § 132 g Abs. 3 SGB V vom 29.10.2018. Dokumente zum Nachlesen: Download [425 KB]

Seminartitel

Weiterbildung ACP-Beraterin / ACP-Berater zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132 g Abs. 3 SGB V

Zielgruppe der Ausbildung

Sie möchten in Ihrer Einrichtung eine gesundheitliche Versorgungsplanung gem. § 132 g SGB V (GVP) anbieten.

Als ACP-Beraterinnen bzw. Gesprächsbegleiterinnen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase können insbesondere unterschiedliche Berufsgruppen beitragen.

Personen mit einer dreijährigen, für die gesundheitliche Versorgungsplanung einschlägigen Berufserfahrung innerhalb der letzten acht Jahre, die mindestens den Umfang einer halben Stelle umfasst hat (§ 12 Abs. 4 Rahmenvereinbarung). In der Rahmenvereinbarung sind exemplarisch Berufsausbildungen und Studienabschlüsse genannt.

Hinweis: Bitte reichen Sie keine Zeugnisse oder Originale mit Ihrer Anmeldung bei uns ein. Die Prüfung der in § 12 Abs. 4 Rahmenvereinbarung genannten Voraussetzungen zur refinanzierten Beratungstätigkeit gem. § 132 g SGB V nimmt die Krankenkasse oder ggf. eine andere vertraglich festgelegte Stelle vor.

Inhalte der Ausbildung

Die Weiterbildung umfasst mehrere Teile, die wir nachfolgend aufführen. Details zum Ablauf finden Sie hier.

Teil 1 der Weiterbildung

Theoretischer Unterricht mit 48 Lehreinheiten (§ 12 Abs. 8 Rahmenvereinbarung)
und
praktischer Teil mit 12 Lehreinheiten (§ 12 Abs. 8 Rahmenvereinbarung).

Die Rahmenvereinbarung verwendet die Bezeichnung "Unterrichtseinheiten". Gemeint sind Einheiten mit einem Umfang von je 45 Minuten.

Teil 1: Theoretischer Teil (48 LE)

Praxis in Teil 1 (mind. 12 LE)

Möglichkeit zur Vergütung

Mit dem erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und den in der Rahmenvereinbarung weiteren genannten Voraussetzungen sind die Bedingungen zur vergüteten Tätigkeit erfüllt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer führen in Teil 2 der Weiterbildung alleinverantwortlich geplante, vorbereitete, durchgeführte und dokumentierte Beratungsprozesse durch. Für Teil 2 der Weiterbildung sind sieben Beratungsprozesse vorgesehen (§ 12 Abs. 8 Rahmenvereinbarung). Diese Beratungsprozesse werden vom Weiterbildungsanbieter begleitet.

Zertifikat

Nach erfolgreicher Ausbildung (Teil 1 und Teil 2) erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat, mit dem sie ihre Kompetenzen nachweisen können.

Dies Zertifikat dient zur Anerkennung als ACP-Beraterin / ACP-Berater (Gesprächsbegleiter) nach § 132 g SGB V durch die Krankenkasse.

Seminartermine

Es wird 2019 weitere Termine für die ACP-Weiterbildung geben. Aktuell sind wir mit vollstationären Einrichtungen als ACP-Ausbildungseinrichtungen im Gespräch und hoffe, weitere Termine bald hier veröffentlichen zu können.

verfügbarer Termin Erfurt (Nr. 3)

Ort: Erfurt

Teil 1: 14.-17.01.2019 (48 Lehreinheiten)


Montag 14.01.2019 Seminarzeiten: 09:00-19:15
Dienstag 15.01.2019 Seminarzeiten: 09:00-19:15
Mittwoch 16.01.2019 Seminarzeiten: 09:00-19:15
Donnerstag 17.01.2019 Seminarzeiten: 09:00-19:15

Praxisteil 1: 2 Termine (28 statt der geforderten 12 Lehreinheiten)

Freitag 18.01.2019 Seminarzeiten: 09:00-20:30

Freitag 25.01.2019 Seminarzeiten: 09:00-20:30

Teil 2: Abschlussveranstaltung

Seminarzeiten: 11:00 - 16:00 (Termine finden in regelmäßigen Abständen statt)

Qualifizierungskurs ACP Nr. 3 Download [284 KB]


Tagungspreis für die gesamte Weiterbildung

1.970 Euro zuzügl. USt. (brutto 2.344,30 €)

Im Tagungspreis sind die Kosten für Teil 1, Praxisteil 1, Begleitung während Teil 2 und die Abschlussveranstaltung zu Teil 2 enthalten. Der oben genannte Preis umfasst somit alle Weiterbildungskosten bis zum Zertifikat zum Ende der Ausbildung nach Teil2.

Die Ausbildung wird mit maximal 12 teilnehmenden Personen durchgeführt.

Bitte erkundigen Sie sich beim Preisvergleich mit anderen Ausbildungsangeboten nach den Qualifikationen der Dozentinnen und Dozenten und danach, ob diese die komplette Zeitdauer bei den Beratungsgesprächen des Praxisteils 1 anwesend sind.

Umfang / Leistungen der Ausbildung:

Leitung

Dr. May

Dr. Arnd T. May,
2000 Promotion zu Patientenverfügungen (Autonomie und Fremdbestimmung bei medizinischen Entscheidungen für Nichteinwilligungsfähige, Münster: LIT-Verlag 2000, 3. Auflage 2005)

Mitarbeit im Forschungsprojekt „Patiententestament und Patientenanwalt. Advanced Directives and Durable Power of Attorney”, Ruhr-Universität Bochum (Leitung: Prof. Dr. Hans-Martin Sass), gefördert durch die Volkswagen Stiftung (1994-1997)

Jahrelange Erfahrung in der Beratung zu Vorsorgedokumenten, der Implementierung von Vorsorgedokumenten in Einrichtungen des Gesundheitswesens mit dem Schwerpunkt Alten- und Behindertenhilfe

Persönlich berufenes Mitglied der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Selbstbestimmung am Lebensende” des Bundesministeriums der Justiz (2003-2004) und Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages 2009 zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen

Initiator der "Standards für die Beratung zu Patientenverfügungen" (May A, Niewohner S, Bickhardt J, Kreß H, Rothärmel S) in Ethik in der Medizin 2005, 332-336 als Beitrag zur Qualitätsdiskussion zur Beratung zu Patientenverfügungen

Trainer für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM) seit Beginn der Zertifizierung 2014
Berufserfahrung in der Ethikberatung im Gesundheitswesen seit 1995.

 

Dozentinnen und Dozenten

Bei Praxisteil 1 kommen Dozentinnen und Dozenten zum Einsatz, die langjährige Berufserfahrung im Gesundheitswesen besitzen, sich mit Gruppenprozessen bestens auskennen und Moderationskompetenz besitzen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich per E-Mail oder schriftlich an. Benutzen Sie dazu gern den Anmeldebogen. [271 KB]

E-Mail an anmeldung@ethikakademie.de

Telefon: 0700 BIOETHIK (24638445)
Tel. 0361 64417-500

Fax: 0361 64417-600

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Mit dem Erhalt der Rechnung für das Seminar garantieren wir Ihnen das Stattfinden des Seminars.

Bitte beachten Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere Datenschutzerklärung.

Datenschutzinformation

Vor Nutzung der Eingabemaske informieren wir Sie über den Umgang mit Ihren Daten:

Wir werden Ihre Daten zur Erstellung der Rechnung speichern und elektronisch verarbeiten. Dies geschieht durch Dr. May oder von ihm beauftragte Personen, die auf das Datengeheimnis verpflichtet sind.

Ihre Daten werden wir auf verschlüsselten Datenträgern speichern und nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen rückstandslos löschen. Nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung müssen wir die rechnungsbegründenden Unterlagen 10 Jahre aufbewahren. Dabei beginnen die 10 Jahre nach dem 31.12. des Jahres, in dem Ihnen die Rechnung zugegangen ist.

Bitte informieren Sie sich auch über unsere Datenschutzerklärung.

Sie haben das Recht

Anmeldung zur ACP-Ausbildung

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ACP

Das Hospiz- und Palliativstärkungsgesetz 2015 hat mit § 132 g SGB V einen Beratungsanspruch für Bewohner in Pflegeeinrichtungen zur "gesundheitlichen Versorgungsplanung" geschaffen.

Der § 132 g SGB V sieht weiterhin Fallbesprechungen vor, damit individuelle Bedürfnisse der Bewohnerin bzw. der Patientin besprochen werden für die letzte Lebensphase und Sterbephase. Dabei sollen Notsituationen geklärt werden und auf Maßnahmen der palliativ-medizinischen, palliativ-pflegerischen und psychosozialen Versorgung eingegangen werden.

Diese beiden Bereiche Beratung und Fallbesprechung werden ausführlich behandelt.

ACP ist ein andauernder "Kommunikationsprozess zwischen Individuen, ihren gesetzlichen Vertretern und Behandelnden und Betreuenden. Es verfolgt das Ziel, möglichst künftige Behandlunsentscheidungen für den Fall, dass die Betroffenen selbst nicht entscheiden können, zu verstehen, zu überdenken, zu erörtern und vorauszuplanen" (ACPEL-Society 2016).

ACP

Die Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase ist mit § 132 g SGB V durch das Hospiz- und Palliativstärkungsgesetz (HPG) 2015 eingeführt worden.

ACP ist ein andauernder "Kommunikationsprozess zwischen Individuen, ihren gesetzlichen Vertretern und Behandelnden und Betreuenden. Es verfolgt das Ziel, möglichst künftige Behandlunsentscheidungen für den Fall, dass die Betroffenen selbst nicht entscheiden können, zu verstehen, zu überdenken, zu erörtern und vorauszuplanen" (ACPEL-Society 2016).

Damit Vorsorgedokumente und Willenserklärungen auch valide sind und beachtet werden, ist eine Unterstützung beim Entstehen sinnvoll. Diese Unterstützungsleistung kann durch Gesprächsbegleiterinnen oder Gesprächsbegleiter erfolgen. Im Zusammenhang mit der Unterstützung von Patientenverfügung hat sich in den letzten Jahren dazu die Bezeichnung Berater etabliert. Das Beratungsselbstverständnis ist Gegenstand der Ausbildung.

Bisherige Kurse

2018: Juni, Erfurt (ACP Nr. 01)
2018: September, Erfurt (ACP Nr. 02)
2018: November, Magdeburg

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