Vergütung der Tätigkeit

Nach erfolgreichem Besuch des ersten Teils der Weiterbildung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Diese Teilnahmebstätigung berechtigt Sie zur Durchführung der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V.

Damit diese Tätigkeit von den Krankenkassen auch vergütet wird ist zum Abschluss eines Vertrages nach § 14 Abs. 3 Rahmenvereinbarung die Erstellung eines Konzepts nötig mit folgenden Inhalten:


Organisation der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die Letzte Lebensphase gem. § 7 Rahmenvereinbarung
Einbettung in die Gesamtstruktur der Einrichtung gem. § 7 Abs. 1 Rahmenvereinbarung
interne Vernetzung gem. § 10 Rahmenvereinbarung
externe Vernetzung gem. § 11 Rahmenvereinbarung

Beginn der Vergütung

Mit Vertragsschluss sind ACP-Beraterinnen und ACP-Berater nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung gem. § 12 Abs. 7 Rahmenvereinbarung berechtigt, Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach § 132g SGB V in den in § 1 Abs. 2 genannten Einrichtungen zu Lasten der Krankenkassen zu erbringen (vgl. § 17).


Wegfall der Vergütung

Sollte keine Absprache zur Verlängerung der 12-Monatsfrist von erfolgtem abgeschlossenem Teil 1 bis zum Abschluss von Teil 2 gilt die Weiterbildung als nicht abgeschlossen. Folglich können Leistungen nicht erbracht werden und mit der Krankenkasse abgerechnet werden (Punkt 5 Fragen-Antworten-Katalog).


Vergütungshöhe

Die Höhe der Vergütung ist von den Bruttopersonalkosten der ACP-Beraterin bzw. des ACP-Beraters abhängig.

In einigen Bundesländern bestehen dazu Verträge mit der Möglichkeit der pauschalen Vergütung.


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