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Ablauf und Methodik der ACP-Ausbildung

Ablauf der ACP-Ausbildung

Die Weiterbildung zur ACP-Beraterin / zum ACP-Berater zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase gem. § 132g SGB V besteht aus mehreren Teilen:

Teil 1: Theoretischer Teil (48 LE)

Methodik des Teil 1

Im Teil 1 der Weiterbildung setzen wir Gruppenarbeit, Diskussionen, Intensivtraining in Kleingruppen ein (vgl. § 12 Abs. 6 Rahmenvereinbarung).

Für den Ausbildungsabschnitt "Anwendung des Erlernten im Rahmen eines Intensivtrainings in Kleingruppen (8 LE)" setzen wir weiterhin ACP-Darsteller*innen ein. Damit können die teilnehmenden Personen der Weiterbildung Beratungsgespräche ausprobieren und sich so an ihre neue Tätigkeit gewöhnen. Die ACP-Darsteller*innen verfügen über Erfahrung in der Beratung zu Vorsorgedokumenten und können sich problemlos in die Rolle der ratsuchenden Personen versetzen. Auch ist es möglich, mit den den ACP-Darsteller*innen als Übungs-Bewohner*innen ein Beratungsgespräch neu zu beginnen oder ab einem gewünschten Zeitpunkt fortzuführen.

Teil 1: Praxisteil

Praxis in Teil 1 (mind. 12 LE)

Im Praxisteil 1 führen die Teilnehmer*innen ACP-Weiterbildung Beratungsgespräche unter Begleitung von Dozen*tinnen der EthikAkademie durch.

Diese Beratungsgespräche werden mit leistungsberechtigten Bewohner*innen einer vollstationären Einrichtung gurchgeführt (Punkt 5 Fragen-/Antworten-Katalog).

Wir garantieren die umfassende Begleitung durch die vollständige Anwesenheit der Dozent*in der EthikAkademie während des gesamten Beratungssgesprächs unserer teilnehmenden Personen der ACP-Weiterbildung mit den leistungsberechtigten Bewohner*innen.

Die Vor- und Nachbereitung und Dokumentation der Beratungsgespräche wird individuell begleitet und im persönlichen Gespräch der Dozent*innen der EthikAkademie mit unserer Teilnehmer*innen der ACP-Weiterbildung besprochen.

Es entspricht unserem Verständnis von Verantwortung gegenüber Bewohner*innen in vollstationären Einrichtungen, dass wir als Dozent*innen der EthikAkademie bei den Beratungsgesprächen im Rahmen des Praxisteils 1 anwesend sind. Dies bedeutet einen gegenüber dem bisherigen Ausbildungskonzept mit ausgebildeten und qualifizierten ACP-Darsteller*innen erhöhten personellen Aufwand.

In der Videokonferenz vom 23.11.2020 zwischen GKV-Spitzenverband, Krankenkassen und Leistungserbringerverbänden wurde festgelegt, dass der Praxisteil 1 mit "Face-to-Face-Situationen" gewährleistet sein muss.

Bitte erkundigen Sie sich beim Preisvergleich mit anderen Ausbildungsangeboten nach den Qualifikationen der Dozentinnen und Dozenten und danach, ob diese die komplette Zeitdauer bei den Beratungsgesprächen des Praxisteils 1 anwesend sind.

Die Teilnehmer*innen führen in Teil 2 der Weiterbildung alleinverantwortlich geplante, vorbereitete, durchgeführte und dokumentierte Beratungsprozesse durch. Für Teil 2 der Weiterbildung sind mindestens sieben Beratungsprozesse vorgesehen (§ 12 Abs. 8 Rahmenvereinbarung). Diese Beratungsprozesse werden vom Weiterbildungsanbieter begleitet.

Teil 2 haben wir hier beschrieben.

Dauer der Weiterbildung

Die Gesamtdauer der Weiterbildung ist von der Geschwindigkeit der Durchführung der geforderten sieben Gesprächsprozesse abhängig. Die Gesprächsprozesse müssen abgeschlossen sein und es wird von den leistungsberechtigten Personen abhängen, wie umfangreich und lange die gewünschte Gesprächsbegleitung sein wird.

Sollte Teil 2 nicht innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss von Teil 1 möglich sein, ist dazu im Einzelfall eine Absprache mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen zu treffen (Punkt 5 Fragen-Antworten-Katalog).

Zertifikat

Nach erfolgreicher Ausbildung (Teil 1 und Teil 2) erhalten die teilnehmenden Personen ein Zertifikat, mit dem Sie ihre Kompetenzen nachweisen können.

Dies Zertifikat dient zur Anerkennung als ACP-Berater*in (Gesprächsbegleiter*in) nach § 132g SGB V durch die Krankenkasse.

Kollegialer Austausch

Nach Ende Ihrer ACP-Ausbildung können Sie gern weiter an den regelmäßigen Videokonferenzen teilnehmen und weiter die Mailingliste beziehen.

Beide Angebote sind für Sie kostenfrei.

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